Diese Datenmenge muss meiner Meinung nach verwaltet werden

David Sporer ist Software-Entwickler und Visionär. Er denkt immer darüber nach, wie sich Technologie verbessern könnte. Das Thema digitaler Nachlass liegt ihm dabei besonders am Herzen.

Foto: Mario C.G. Juhnke

David, warum ist das Thema digitales Leben für dich so wichtig?
Weil mein Beruf und die Nutzung vieler Dienste sich im digitalen abspielen und die vielen Nutzerkonten und Inhalte, die dabei entstehen eine gewaltige Datenmenge sind. Diese Datenmenge muss meiner Meinung nach verwaltet werden.

 

Was bedeutet digitaler Nachlass für dich?
Die Kontrolle darüber, was mit meinem digitalen Vermächtnis einmal passiert, wenn ich nicht mehr hier bin. Gerade als SaaS-Anbieter erleben wir selbst täglich, wie Nutzer mit ihren Daten umgehen. Manche bewusster als andere, aber allen ist gemein, dass die solche Dienste nutzen. Das kombiniert mit Technologien wie der Blockchain, die ein sicheres, digitales Vertragswesen ermöglichen, machen das Ganze auch technisch sehr spannend.

 

Hast du schon vorgesorgt?
Mangels bequemer und effizienter Möglichkeiten das digital zu tun nicht wirklich.

 

Warum beschäftigst du dich mit dem Thema überhaupt?
Ich kam dazu über meinen Geschäftspartner Mario, der sich damit bereits seit Längerem beschäftigt.

 

Welche Befürchtungen hast du?
Dass mein digitales Vermächtnis nach meinem Ableben im digitalen Nirvana hängt, ohne, dass jemand Zugriff darauf hat und geregelt ist, was damit passieren soll.

 

Würdest du einen Service nutzen, der das Thema leicht für dich regelt, wenn es einen gäbe?
Ja, natürlich!

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