Diese #diginastory hat uns gerade erreicht – eine Geschichte, wie sie jeder von uns erleben könnte. Was machen wir, wenn eine Freundin oder ein Freund stirbt und es Facebook noch nicht weiß? Bleiben wir untätig oder nehmen wir Kontakt zum Netzwerk auf? Lassen wir das Profil löschen oder im Gedenkstatus einfrieren? Wie gehen wir mit unseren Gefühlen um?

Beitragsbild #diginastory: Facebook

Cathrine Schorp aus München (Gründerin von www.liberi-muenchen.de) erzählt, wie sie es erlebt hat:

„Leider haben wir im Jahr 2013 eine sehr liebe Freundin verloren. Sie hat mit Anfang 30 den Kampf gegen den Krebs verloren.

Nun gab es auch damals schon Facebook und Co. Ein paar Monate nach ihrem Tod hätte sie eigentlich Geburtstag gehabt. Einige Leute gratulierten ihr auf der Facebook Wall zum Geburtstag. Es erzeugte bei mir Gänsehaut und einen Schauer der mir über den Rücken lief.

Mein Mann und ich haben dann Facebook benachrichtigt und nun ist die Seite als Erinnerungsseite umgestellt. Als Nachweis haben wir die Traueranzeige gemailt und das reichte auch als Beweis. Ein paar Tage später stand dann auf ihrem Profil: In Erinnerung an …

Beim Schreiben dieses Textes habe ich sie noch mal gegoogelt – erschreckend … laut Google lebt sie noch. Nur was macht man da?“

Wir sagen vielen Dank für das Teilen dieser Erinnerung, liebe Cathrine!

Wie würdest du in einem solchen Fall handeln? Oder ist dir etwas Ähnliches passiert? Schreib uns deine #diginastory an stories@digina-conference.com. Wenn du eine eigene Plattform oder ein Blog hast, erzähl deine Geschichte gern dort und verlinke zu unserer Aktionsseite https://digina-conference.com/aktion-diginastory/

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