Erstes Konsenspapier zum digitalen Nachlass

Was wir wollen: Eine einheitliche Vorgehensweise zum digitalen Nachlass und ein alltagstaugliches Set an guten Tools, die die unterschiedlichen Dimensionen harmonisch abdecken. Nur so können wir uns ohne Frust und Angst schon zu Lebzeiten dem Thema widmen und unsere Daten frühzeitig organisieren, schützen und für das Nachleben regeln.

Was wir bisher haben: Ein paar gute Ansätze und Ideen, die aber noch reifen und verknüpft werden müssen. Und viele leidenschaftliche Mitstreiter, die noch nichts voneinander wissen.

Warum also nicht gerade in diesem Stadium einen deutschlandweiten, branchenübergreifenden Wissensstand zusammentragen? Warum nicht die digitale Avantgarde zusammenbringen und konstruktiv über Lösungen brüten lassen? Eben. Und deswegen gibt es die digina.

Statusanalyse und Entwicklungspotentiale

Der Themenkomplex des digitalen Seins über das reale Sein hinaus ist noch sehr jung und wabert strukturlos durchs Netz. Daher schaffen wir ein Fundament und wollen es genau wissen:

  • Welche Begrifflichkeiten sind wichtig und wie grenzen sie sich voneinander ab?
  • Welche Dimensionen und Fragestellungen gibt es im Hinblick auf den digitalen Nachlass?
  • Welche Anforderungen werden an eine Regelung zum digitalen Nachlass gestellt?
  • Welche Lösungen gibt es aktuell und welche brauchen wir noch?
  • Wie verschaffen wir uns Gehör in der Bevölkerung?

Wir leisten Pionierarbeit: In einem dreistufigen Review-Verfahren publiziert die digina gemeinsam mit jeweiligen Experten auf ihrem Gebiet einen deutschlandweit ersten Konsens zum Thema digitaler Nachlass. Das digina-Fachgremium stellt einen ersten Entwurf zusammen, der auf dem diginaBarCamp intensiv bearbeitet und erweitert wird. Auf der digina Konferenz werden die Ergebnisse schließlich in offenen Workshops diskutiert und angepasst.

Sie möchten das erste interdisziplinäre Consensus Paper zum digitalen Nachlass direkt nach Veröffentlichung in Ihr Postfach? Melden Sie sich jetzt schon vor.

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