Mit der digina16 fand am 24. November 2016 die erste deutschsprachige, branchenübergreifende Fachkonferenz zu digitalem Nachlass und Online-Trauerkultur statt.
Die Idee dahinter: Zum ersten Mal einen fachübergreifenden Dialog zwischen allen zu schaffen, die an diesen Themen arbeiten, und alle Beteiligten zu vernetzen.

Ein 60-köpfiges Fachpublikum aus Deutschland, Österreich und der Schweiz folgte der Einladung nach Hamburg – die Teilnehmer kamen aus der Startup-Szene rund um digitale Vor- und Nachsorge, der Bestattungs-, Versicherungs- und IT-Branche, aus den Bereichen Verbraucherschutz und Hospizarbeit.

Medienresonanz und Publikumsfeedback

Das einhellige Publikumsfeedback hat uns bestärkt, zur digina 2017 einzuladen:

“Ein Meilenstein in der Geschichte des digitalen Nachlasses.
Wir brauchen eine Fortsetzung!”
(Teilnehmerfeedback digina16)

Auch die Medienresonanz war groß, es berichteten:

ZDF heute+ (22.11.2016)
Lübecker Nachrichten (22.11.2016)
NDR aktuell (24.11.2016, 21:45 Uhr; ab Minute 10:21)
Tagesschau (24.11.2016, 17 Uhr; ab Minute 11:17)
3SAT
Deutschlandfunk

Die Inhalte der digina16

Auf der digina.16 als Auftaktveranstaltung standen zwei Fragen im Mittelpunkt: Was ist digitaler Nachlass? Und wen betrifft das Thema? Neun Experten aus Wirtschaft, Recht, Wissenschaft, Bestattungswesen, IT und aus der Startup-Szene haben sich diesen Fragen gestellt und sie aus ihrer jeweiligen Perspektive beantwortet.

  • Birgit Aurelia Janetzky (Semno Consulting), seit vielen Jahren mit dem Themenfeld befasst, gab einen historischen Überblick zu Problemen, Lösungen und gescheiterten Geschäftsmodellen
  • Simone Vintz (Stiftung Warentest) forderte, das Thema nicht als Verbraucher-, sondern als Unternehmer-Problem zu begreifen
  • Dr. Antonia Kapahnke (Juristin) erklärte am Beispiel des Facebook-Prozesses die rechtlichen Rahmenbedingungen
  • Wibke Ladwig (Sinn und Verstand Kommunikationswerkstatt) zeigte die Brisanz für Vielanwender und Digitalaffine auf
  • Dr. Stephan Humer (Hochschule Fresenius Berlin) stellte das Thema aus Sicht der Medien- bzw. Netzwerksoziologie vor
  • Im Rahmen einer leidenschaftlich geführten Podiumsdiskussion, moderiert von Dennis Schmolk (digital-danach.de), diskutierten Elisabeth Noltenius (Digital Heritage), Christoph Huebner (exmedio), Dr. Christopher Eiler (Columba) und Kai Lociks (Verband unabhängiger Bestatter), ob es sich um ein Vorsorge- oder Nachsorge-Thema handelt.

Die (alte) Veranstaltungsseite mit dem Programm der digina16 finden Sie unter digina16.de

(c) Fotos digina16: 1, 3, 4: Thomas Kohring, 2,5: Dennis Schmolk

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